Von Goran Ovčar, Versicherungsfachmann (BWV) · zuletzt geprüft: Juli 2026
Den vereinbarten Betrag trägst du pro Jahr selbst – dafür sinkt der Monatsbeitrag . Fester Betrag Z. B. 300 € oder 600 € pro Jahr – darüber erstattet die PKV. Prozentual Ein fester Prozentsatz der Kosten, oft mit jährlicher Obergrenze. Effekt Höherer Selbstbehalt = niedrigerer Beitrag – aber mehr eigenes Risiko.
Der Steuer-Effekt
PKV-Beiträge sind Vorsorgeaufwendungen – steuerlich absetzbar. Absetzbar: ca. 80 % Der Anteil für die Basisabsicherung – meist rund 80 % des Beitrags – ist als Sonderausgabe absetzbar (Komfort-Leistungen & Krankentagegeld nicht). Nicht absetzbar: die SB Selbst getragene Kosten zählen nicht .
Ein hoher Selbstbehalt senkt den absetzbaren Beitrag.
Profi-Tipp: Je mehr du beim Beitrag sparst, desto mehr Einkommen bleibt zu versteuern – ein hoher Selbstbehalt kostet dich auch beim Finanzamt. Allgemeine Information, keine Steuerberatung.
Maßgeblich ist dein individueller Fall.
Die Rechnung dahinter+ Mehr AG-Zuschuss Höherer Beitrag → höherer Arbeitgeberanteil (bis zum Höchstzuschuss). + Mehr absetzbar Höherer Beitrag = höhere Vorsorgeaufwendungen. + Mehr Rückstellung Mehr Beitrag fließt in die Alterungsrückstellungen. + Mehr Rückerstattung Kleine Rechnungen selbst zahlen → Beitragsrückerstattung sichern.
Der goldene Schnitt
Die scheinbare Ersparnis Ein hoher Selbstbehalt senkt den Beitrag – aber genau daran hängen Zuschuss, Steuer & Rückstellung.
Profi-Tipp: Für Angestellte ist weniger Selbstbehalt meist besser – mehr AG-Zuschuss, mehr absetzbar, mehr Rückstellung, mehr Beitragsrückerstattung.
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