Nicht jeder kann frei wählen, aber mehr Menschen, als denken. Drei Gruppen haben Zugang zur PKV-Vollversicherung. Hier die Voraussetzungen 2026.
Von Goran Ovčar, Versicherungsfachmann (BWV) · zuletzt geprüft: Juli 2026
Wer als Angestellte/r regelmäßig mehr als die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) verdient: 2026 sind das 77.400 €/Jahr, wird versicherungsfrei und darf in die PKV. Der Arbeitgeber beteiligt sich mit bis zu 508,59 €/Monat (2026).
Selbstständige können unabhängig vom Einkommen in die PKV. Für sie ist ein Tarif wichtig, der auch bei schwankenden Einnahmen stabil und bezahlbar bleibt, hier lohnt eine sorgfältige Planung.
Für Beamte ist die PKV meist der Standardweg: Der Dienstherr übernimmt über die Beihilfe in der Regel 50–70 % der Kosten, der Rest wird über einen günstigen Restkostentarif abgesichert. Das rechnet sich fast immer.
Bis 55 ist eine Rückkehr unter bestimmten Bedingungen möglich (z. B. Einkommen unter der Grenze, Anstellung, Familienversicherung). Ab 55 ist sie nach § 6 Abs. 3a SGB V stark eingeschränkt. Deshalb ist die Entscheidung für die PKV gut zu durchdenken, genau dafür bin ich da.
Ob du in die PKV darfst, ist schnell geklärt. Ob du solltest, hängt von deiner Lebensplanung ab, und genau das besprechen wir ehrlich, ohne Verkaufsdruck.
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