Von Goran Ovčar, Versicherungsfachmann (BWV) · zuletzt geprüft: Juli 2026
Vergleichsportale zeigen meist den Bruttobeitrag . Was du am Ende wirklich zahlst, hängt von zwei Dingen ab, die danach kommen – dem Arbeitgeberzuschuss und der Steuer. Bruttobeitrag − AG-Zuschuss − Steuerersparnis = Nettobeitrag Der Steuer-Haken
GKV-Beiträge sind fast voll absetzbar. Bei der PKV nur der Teil, der dem Basisschutz auf GKV-Niveau entspricht – Komfortleistungen nicht . GKV ~96,8 % des Beitrags steuerlich absetzbar. PKV (Beispiel) ~79,6 % je leistungsstärker der Tarif, desto geringer die Quote.
Warum „100 € gegen 100 €" täuscht
PKV GKV KV-Beitrag 100 € 100 € steuerlich absetzbar 79,6 % 96,8 % Steuererstattung (42 %) 12,43 € 19,64 € Aber: nicht der reale Vergleich – die PKV hat oft einen niedrigeren Beitrag bei besserer Leistung. Absetzbarkeit ist nur EIN Faktor. Der echte PKV-Preisvorteil entsteht aus dem Beitrags-Delta GKV↔PKV (plus AG-Zuschuss) – bei identischen 100 € lässt er sich nicht zeigen.
Werte exemplarisch.
Worauf es ankommtBrutto gegen Brutto ist der häufigste Denkfehler beim PKV-Vergleich. Erst nach Arbeitgeberzuschuss und Steuer steht dein echter Beitrag – und nur der gehört in die Entscheidung.
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