Leistung
Sitzwache
Der häufigste Dienst in unserem Angebot. Eine Sitzwache bleibt an der Seite der Patient:innen, sorgt für Sicherheit und alarmiert im Notfall das Pflegepersonal.
sofort besetzbar
Was eine Sitzwache ist
Eine Sitzwache hält sich an der Seite von Patient:innen auf, um deren Sicherheit zu gewährleisten und im Notfall das Pflegepersonal zu alarmieren. Medizinische Aufgaben übernimmt sie nicht. Trotzdem spielt sie eine wichtige Rolle bei der Überwachung, besonders bei Verwirrtheit, Demenz, psychischen Erkrankungen und Delir.
Warum das Ihr Team entlastet
Weil ständig eine geprüfte Person im Zimmer ist, fallen Veränderungen im Zustand früher auf und Komplikationen lassen sich früher behandeln. Ihr Stammteam muss nicht mehr zwischen Zimmer und Station pendeln, gerade im Nachtdienst.
Wichtig zur Abgrenzung
Die Tätigkeit einer Sitzwache muss klar von der Gesundheitsberufstätigkeit getrennt bleiben. Es bestehen deutliche Unterschiede zum medizinischen Fachpersonal, und diese Grenze halten wir in beide Richtungen ein.
Wann sich der Einsatz lohnt
Typische Anlässe, aus denen Häuser diesen Dienst bei uns melden:
- Eine Patientin ist verwirrt und steht nachts wiederholt auf
- Ein Patient zieht sich Zugänge oder Sonden, wenn niemand da ist
- Nach einer Operation kippt der Zustand und es besteht Sturzgefahr
- Angehörige können die Nacht nicht übernehmen
- Das Stammteam kann die durchgehende Anwesenheit nicht leisten
Voraussetzungen
Pflegerischer oder medizinischer Hintergrund. Studierende der Medizin oder Pflege, diplomiertes Personal, Pflegeassistenz, Wiedereinsteiger:innen und pensionierte Pflegefachkräfte. Spezielle medizinische Kenntnisse sind nicht nötig, im Vordergrund steht der menschliche Umgang.
Was Sie sich sparen
Curawel ist der Arbeitgeber, nicht die Vermittlung. Anmeldung bei der ÖGK, Dienstvertrag, Lohnverrechnung und die anteiligen Sonderzahlungen laufen über uns. Sie beauftragen eine Leistung und zahlen die geleisteten Stunden, ohne Grundpreis und ohne Mindestabnahme. Was das rechtlich bedeutet und woraus sich der Preis zusammensetzt.
Häufige Fragen
Wie lange dauert eine Sitzwache?
Ein Dienst ist auf maximal zwölf Stunden ausgelegt. Für mehrere Tage buchen Sie pro Tag einen eigenen Dienst, damit jede Schicht sauber bestätigt und abgerechnet wird.
Darf eine Sitzwache Medikamente geben?
Nein. Medikamente, Infusionen, pflegerische Handlungen und technische Geräte sind ausdrücklich untersagt. Die Sitzwache beobachtet und alarmiert.
Was gehört ins Hinweisfeld der Buchung?
Alles, was für den Dienst wichtig ist: Infektionen wie COVID oder MRSA, Sturzgefahr, Zugänge, Besonderheiten im Verhalten. Der Name der Patient:innen gehört aus Datenschutzgründen nicht hinein, dafür gibt es die Fallnummer.
Aufgaben und Grenzen im Detail
Damit auf beiden Seiten klar ist, was im Dienst passiert und was nicht.
Das gehört zum Dienst
- Sichtkontakt zu den Patient:innen halten
- Mit ihnen sprechen und sie beruhigen
- Etwas zu trinken oder zu essen reichen, wenn es möglich ist
- Beim Umdrehen im Bett und beim Aufstehen helfen
- Im Zimmer oder am Gang mitgehen, auch zur Toilette
- Dem Pflegepersonal auf Ansage helfende Hände sein
- Im Notfall sofort das Pflegepersonal alarmieren
Das ist ausdrücklich untersagt
- Medikamente verabreichen
- Infusionen an- oder abstecken
- Pflegerische Handlungen setzen
- Technische Geräte bedienen
- Freie Betten benutzen
- Während des Dienstes einschlafen
- Fotos von Patient:innen machen
Ein Dienst ist offen. Machen wir ihn zu.
Für Einrichtungen, die verlässlich besetzen wollen. Für Menschen, die flexibel arbeiten wollen.